Kaum zu glauben, aber wahr: Die
Die jüngste Idee der Koalitionsregierung lautet: Ab 01.01.2009 können immer wieder entstehende Verluste aus Kapitalanlagen (diese sind ja bekanntlich in Zukunft nicht an die Spekulationsfrist gebunden)
Näheres nachlesen können Sie u.a. in der
Abgeltungssteuer ist auf dem Weg, aber von Monat zu Monat werden noch vor der endgültigen Verabschiedung die Steuer-Schrauben für die Kapitalanleger immer enger angezogen.nicht wie bisher geplant generell mit Erträgen aus Kapitalanlagen verrechnet werden, sondern ausschließlich mit Aktiengewinnen und Kurs-Verlusten; bei festverzinslichen Wertpapieren nur mit Kurs-Gewinnen aus festverzinslichen Wertpapieren. Das ist ein riesiger Nachteil gegenüber der bisher vorgesehenen Regelung, die eine generelle Verrechnung mit allen Erträgen aus Kapitalanlagen ermöglichte. Das bedeutet nicht nur eine erhebliche Komplizierung, sondern automatisch auch entsprechende Mehrerträge für den Fiskus. Auch Zinsen und Dividenden sind also im Rahmen der Abgeltungssteuer – wie bisher vorgesehen – dann nicht mehr verrechnungsfähig. Aus einer Steuer, die eigentlich ganz einfach zu handhaben gewesen wäre, wird auf diese Weise immer mehr ein „administratives Monster“ – und wer weiß, was der Fiskus sich noch alles im Vorfeld einfallen lässt.Welt am Sonntag vom 13.05.2007 „Abgeltungssteuer wird für Anleger teurer als geplant“).Und so geht das Gesetzgebungsverfahren weiter
: Am 23. Mai 2007 findet die abschließende Beratung im Finanzausschuss statt. Am 25. Mai 2007 folgt die zweite und dritte Lesung im Bundestag und am 6. Juli 2007 ist dann der letzte Durchgang im Bundesrat.Wir halten Sie auf dem laufenden....Haben Sie Fragen? Sprechen Sie mich an!